Fast alle Ausbauflächen des Masterplans sind auf absehbare Jahre hinaus mit Flüchtlingen besetzt
Stand: 6. Juni 2016

Daher bau ich nun selber ein Haus in der inneren Stadt. Hier die Grundidee, die ich heute für meine Architekten gezeichnet habe:


Details zum Wohnprojekt

Stand: 4. Januar 2011

Unterirdisch würde ich gerne zwei Dinge realisiert sehen, nämlich:

a) ein Parkdeck für kooperativ genutzte Fahrzeuge.

Die Idee daran ist, durch Abschaffung von Privatwagen im Umfeld des Vorhabens, "Parkraum in Lebensraum" zu verwandeln.

200 von Anwohnern im Umkreis von 500 Metern um das Gelände kooperativ genutzte Fahrzeuge könnten bei entsprechender Organisation den Wegfall von vielleicht 1.000 Privatwagen und damit die Freigabe einer entsprechenden Parkfläche bewirken. Diese Flächen in Spiel- und Grünflächen umzugestalten wird eine wichtige stadtplanerische Aufgabe der Zukunft sein.

Auf Grund der wirtschaftlichen Vorteile (Kapitalbindung, laufende Kosten und Zeit für Fahrzeugpflege und -wartung) und der sich wandelnden Einstellung zum Thema Auto werden in etwa 30 Jahren die Hälfte derer, die in den Städten heute noch ein Privatfahrzeug nutzen, auf kooperative Nutzungen umgestiegen sein. Das ist nicht nur ein kommender Milliardenmarkt, sondern auch ein Wandel, der das Gesicht der Städte ändern wird: Der Verkehr wird vielleicht sogar zunehmen, die Zahl der dafür benötigten Fahrzeuge wird zugleich abnehmen.

b) Ein Partydeck für Musikübungs- und Aufführungsräume für Alles war Krach macht und in der Wohnung schlecht zu realisieren ist: Jazz-, Pop, Rockbands, Blechbläser und Schlagzeuger und zwar für alle im Viertel, die einen Bedarf in diese Richtung haben. Aktuell gibt es teure, schimmelige und feuchte Keller für diesen Zweck oder Räume am Stadtrand. Manches Kind lernt kein Instrument, weil es zu Hause wegen der Geräuschentwicklung nicht üben kann.

(c)2011 by Frank Fremerey


Kooperatives Mobilitätskonzept "öffentlichen Individualverkehr"
Stand: 3. Dezember 2010

Inhaltlich geht es dabei um kooperativ genutze Fahrzeuge, die das Prinzip der Stattautos praktikabel machen.

Als nur ein Bespiel hat Erich Sixt gezeigt, dass sich Autos genauso vermieten lassen wie die silbernen Deutsche-Bahn-Fahrräder, nämlich per Online-Abrechnung über ein Karten-ID-System: http://www.sixticarclub.com

Ein solches System des "öffentlichen Individualverkehrs" wächst derzeit im Überschneidungsbereich zwischen Taxis, Mietwagen und Autoherstellern als Mobilitätsprovidern.

Ich gehe davon aus, dass es in einigen Jahren selbstverständlich sein wird, eine Mobilitätsflatrate zu buchen wie es heute selbstverständlich ist, eine Internet- oder Handyflatrate zu buchen.

Es wird Abstufungen geben: Wer regelmäßig Ferraris und Aston Martins nutzen will, wird einen anderen Tarif zahlen, als ein Kunde mit einer staatlich gesponsorten Elektro-Kleinwagen-Flatrate für Leute, die ihr Privatauto abschaffen. So gelingt es auch, das wichtige Prestige-Bedürfnis angemessen in die kommende Mobilitätswelt abzubilden, in der der Besitz von Privatwagen die Ausnahme sein wird, weil er sich wirtschaftlich, ästhetisch, stadtplanerisch und ökologisch nicht bewährt hat.

Heutige Stadtplanung sollte diesen Wandel in der Art der Nutzung von Verkehrsressourcen entweder aktiv fördern oder zumindest den Trend in der Planung angemessen berücksichtigen: http://www.tnr.com/blog/the-vine/79419/the-end-automania

(c)1981-2010 by Frank Fremerey




"Neues Konzerthaus & Weiterentwicklung der Beethovenhalle"
Stand 26. November 2010:

Es ist in Deutschland schwer, etwas Neues zu schaffen. Meine Sympathien sind daher - wie schon oft betont - bei den Befürwortern eines neuen Konzerthauses in Bonn. Auch Stuttgart 21 verfolge ich schon seit Jahren mit wachsender Begeisterung. Die Geißlervermittlung führt nun möglicher Weise dazu, dass auf den frei werdenden 100 Hektar so etwas wie eine "IBA Stuttgart 20XX" entsteht. Ja, ja und nochmals ja!

Den Erhalt der Beethovenhalle begründe ich nicht damit, dass sie mir persönlich so gut gefällt (was zutrifft) oder dass sie so ein tolles Konzerthaus ist (was ich nicht beurteilen kann).

Die Begründung liegt für mich darin, dass sie eine Bürgerhalle ist, dass sie eine Mehrzweckhalle ist und dass wir eine solche Halle in der Innenstadt brauchen und nicht ersatzweise das WCCB am Stadtrand, wie sich das mancher nach dem evt. Abriss der Beethovenhalle vorgestellt hat.

Man sollte eine Schule nicht durch ein Parkhaus ersetzen und die Schule an den Stadtrand verlegen, genauso wenig sollte man eine Mehrzweckhalle durch ein Konzerthaus ersetzen und die Mehrzweckhalle an den Stadtrand legen.

Was ich aber auch ganz klar sage ist, dass die Beethovenhalle eine Weiterentwicklung braucht, etwa durch einen Archäologischen Erlebnispark zur Stadtseite hin und ein Freitreppe, die zum Verweilen einlädt und eine physische und emotionale Bindung zum Rhein hin schafft. Auch eine Anpassung der Akustik an heutige Hörgewohnheiten ist wahrscheinlich sinnvoll, damit die Übergangszeit bis zum neuen Konzerthaus abgepuffert wird.

Zur Finanzierung sehe ich eine Bürgerstiftung Beethovenhalle, die mit Mitteln aus Land und Bund unterstützt wird. Eine solche wird aber nur aus einem begeisternden Projekt entstehen und nicht aus einen Diskutierclub von Denkmalschützern.

Auch sollten, wenn das neuen Bonner Konzerthaus hoffentlich bald und wunderschön steht, die wegfallenden Veranstaltungen durch ein neues Nutzungskonzept der Beethovenhalle ausgeglichen werden, etwa im Sinne eines Bürgerhauses und Bürgertreffpunkts.

Am 22.11.2010 erreicht mich eine Email, die für ein Bürgerhaus / einen Bürgertreffpunkt hier in der Stadt etwa Folgendes fordert: "Ein Familienzentrum mit schönem Cafe, Mehrzweckhalle für Konzerte, Yoga, Tanz, kleineren Seminarräumen, Außengastronomie, Proberäume, Kleinkunst, Ateliers."

In eine solche Richtung könnte die Entwicklung der Beethovenhalle gehen, wo Hochkultur und weniger Hohes sich die Klinke in die Hand geben, wie sie das schon 50 Jahre lang recht harmonisch getan haben. Das ist der Geist der Halle und dieser Geist soll meines Erachtens viel mehr erhalten bleiben als zwanghaft jeden Stein anzubeten, der dort herumliegt.

Das Anbeten der Steine ohne Weiterentwicklung führt zum Verfall der Steine.

Frank Fremerey 2010




"Familienbaugenossenschaft Innere Nordstadt"
Stand 21. November 2010 9:36 Uhr:

Die Idee "Internationale Bauausstellung Bonn 20XX" entspringt im Mai 2009 aus der Beobachtung, dass viele Familien gerne ein Haus oder eine Wohnung am liebsten mit Garten in der Inneren Nordstadt kaufen wollen, dass die Preise in den begehrtesten Lagen aber inzwischen teils auf über 500.000€ für ein fertig renoviertes kleines Haus (zwischen 120qm und 180qm Wohnfläche) oder ein Maisonettewohnung gestiegen sind. Das übersteigt den nachhaltigen Wert einer solchen alterssichernden Geldanlage deutlich. Diesen schätze ich für unser Viertel auf 2.000€ bis 2.500€ pro fertig sanierten und renovierten Quadratmeter Wohnfläche.

500.000€ bedeutet, dass man nicht nur ein Doppelverdienerhaushalt sein muss sondern zusätzlich noch einiges geerbt haben oder Eltern, die einen hohen Zuschuss leisten können und wollen. Die kaufinteressierten Familien, mit denen ich bisher gesprochen habe, können eher 200.000€ bis 400.000€ für Wohneigentum anlegen.

Wenn nun einige zig bis zu ein paar hundert Familien, die gerne in der Inneren Nordstadt kaufen wollen, sich zu einer Genossenschaft zusammentun, ist wahrscheinlich sogar genug Kapital vorhanden, um zum Beispiel ein Areal wie das freiwerdende Poliklinik-Gelände oder das eventuell freiwerdende Stadthausgelände oder eine der weiteren Brachflächen in unserem Viertel zu erwerben und mit familiengerechtem Wohnen, Einkaufen und Arbeiten zu bespielen.

Was ist Euch/Ihnen für ein solches Projekt besonders wichtig?

Mir persönlich ist zum Beispiel besonders wichtig, dass es Freiflächen geben soll, auf denen Gärten oder ein Gemeinschaftsgarten zum Spielen, Feiern und Verweilen einladen. Es soll auch schallgedämmte Räume geben, in den Jugendliche mit ihren Musikinstrumenten (Waldhorn, Schlagzeug, Tuba, E-Gitarre) üben können oder eine Disko veranstalten, ohne dass die anderen Bewohner darunter leiden müssen. Außerdem kleine, bezahlbare Einzelhandelsflächen.

Zur Idee "Internationalen Bauausstellung Bonn 20XX" kam es dann dadurch, dass ich die übliche gewinnmaximierende "Investorenarchitektur" ablehne, die zu toten Vierteln für Büros und reiche Leute führt, wie es am Mainufer in Frankfurt, am Kölner Rheinhafen, oder in der Hamburger Hafencity zu beobachten ist. Daher soll auch auf keinen Fall eins dieser seelenlosen Einkaufszentren an Stelle des Stadthauses entstehen. Schlimm genug, das so etwas dem Hörensagen nach Ecke Bornheimer Str. / Ellerstr. hochgezogen wird.

Die Idee ist, dass aus der gesunden Struktur der Familiengenossenschaft eine architektonisch, städtebaulich und ökologisch nachhaltige Siedlung entstehen soll, die sich lebendig in die Umgebung integriert. Als Motivation für Architekten und Städtebauer, die sich hier exemplarisch profilieren wollen, soll dabei das Stadtmarketinginstrument "Internationale Bauausstellung" dienen.

Dieser Aufruf will ich in den nächsten Wochen über die Kirchengemeinden, Schulen und Kindergärten in unserem Viertel verteilen. Der Termin für ein erstes Sondierungstreffen mit interesssierten Familien wird dann auch hier bekanntgegeben. Bis dahin meldet bitte Euer Interesse einfach als Antwort auf diese Email an und leitet diese Email weiter. Auch Korrekturen und Verbesserungen bitte auf diesem Weg. Danke.

Herzlich grüßt

Ihr / Euer

Frank Fremerey




"Internationale Bauausstellung Bonn 20XX"
Stand 10. Juni 2010:

Die "Internationale Bauausstellung Bonn 20XX" soll private Investoren, an Städtebau interessierte Bürger und die dafür zuständigen Vertreter der öffentlichen Verwaltungen an einen Tisch bringen, um in Bonn exemplarisch zu realisieren, wie architektonisch anspruchsvolles, ökologisch und sozial ausgewogenes Wohnen und Arbeiten in der Innenstadt und ihrer unmittelbarer Umgebung aussehen kann.

Auf die Sondierungsphase (2010) folgt eine Diskussions- und Planungsphase (2011-2014), die dann in der Realisierungs- und Ausstellungsphase (2015-2018) unter dem Namen "Internationale Bauausstellung Bonn 20XX" vermarktet wird.

Ich sehe meine Rolle als Initiator, Vermittler und später Vermarkter des Projekts. Als parteiloser Ideengeber habe ich Zugang zu Vertretern aller politischen Richtungen, denn ein solches Projekt kann dem Wesen nach nur überparteilich und unter Einbindung aller gesellschaftlichen Kräfte gelingen.

Frank Fremerey
Telefon: 0228 299 60 66
vorläufiges Impressum




Hier kann man das geplante Gebiet der Ausstellung sehen: