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Kooperatives Mobilitätskonzept "öffentlichen
Individualverkehr"
Stand: 3. Dezember 2010
Inhaltlich geht es dabei um kooperativ genutze Fahrzeuge,
die das Prinzip der Stattautos praktikabel machen.
Als nur ein Bespiel hat Erich Sixt gezeigt, dass sich
Autos genauso
vermieten lassen wie die silbernen
Deutsche-Bahn-Fahrräder, nämlich per
Online-Abrechnung über ein Karten-ID-System: http://www.sixticarclub.com
Ein solches System des "öffentlichen Individualverkehrs"
wächst derzeit
im Überschneidungsbereich zwischen Taxis, Mietwagen und
Autoherstellern
als Mobilitätsprovidern.
Ich gehe davon aus, dass es in einigen Jahren
selbstverständlich sein wird, eine Mobilitätsflatrate zu
buchen wie es
heute selbstverständlich ist, eine Internet- oder
Handyflatrate zu buchen.
Es wird Abstufungen geben: Wer regelmäßig Ferraris und
Aston Martins
nutzen will, wird einen anderen Tarif zahlen, als ein
Kunde mit einer
staatlich gesponsorten Elektro-Kleinwagen-Flatrate für
Leute, die ihr
Privatauto abschaffen. So gelingt es auch, das wichtige
Prestige-Bedürfnis angemessen in die kommende
Mobilitätswelt abzubilden,
in der der Besitz von Privatwagen die Ausnahme sein wird,
weil er sich
wirtschaftlich, ästhetisch, stadtplanerisch und ökologisch
nicht bewährt
hat.
Heutige Stadtplanung sollte diesen Wandel in der Art der
Nutzung von Verkehrsressourcen entweder aktiv fördern oder
zumindest den Trend in der Planung angemessen
berücksichtigen: http://www.tnr.com/blog/the-vine/79419/the-end-automania
(c)1981-2010 by Frank Fremerey
"Neues Konzerthaus & Weiterentwicklung der
Beethovenhalle"
Stand 26. November 2010:
Es ist in Deutschland schwer, etwas Neues zu schaffen.
Meine Sympathien sind daher - wie schon oft betont - bei
den Befürwortern eines neuen Konzerthauses in Bonn. Auch
Stuttgart 21 verfolge ich schon seit Jahren mit wachsender
Begeisterung. Die Geißlervermittlung führt nun möglicher
Weise dazu, dass auf den frei werdenden 100 Hektar so
etwas wie eine "IBA Stuttgart 20XX" entsteht. Ja, ja und
nochmals ja!
Den Erhalt der Beethovenhalle begründe ich nicht damit,
dass sie mir persönlich so gut gefällt (was zutrifft) oder
dass sie so ein tolles Konzerthaus ist (was ich nicht
beurteilen kann).
Die Begründung liegt für mich darin, dass sie eine
Bürgerhalle ist, dass sie eine Mehrzweckhalle ist und dass
wir eine solche Halle in der Innenstadt brauchen und nicht
ersatzweise das WCCB am Stadtrand, wie sich das mancher
nach dem evt. Abriss der Beethovenhalle vorgestellt hat.
Man sollte eine Schule nicht durch ein Parkhaus ersetzen
und die Schule an den Stadtrand verlegen, genauso wenig
sollte man eine Mehrzweckhalle durch ein Konzerthaus
ersetzen und die Mehrzweckhalle an den Stadtrand legen.
Was ich aber auch ganz klar sage ist, dass die
Beethovenhalle eine Weiterentwicklung braucht, etwa durch
einen Archäologischen Erlebnispark zur Stadtseite hin und
ein Freitreppe, die zum Verweilen einlädt und eine
physische und emotionale Bindung zum Rhein hin schafft.
Auch eine Anpassung der Akustik an heutige Hörgewohnheiten
ist wahrscheinlich sinnvoll, damit die Übergangszeit bis
zum neuen Konzerthaus abgepuffert wird.
Zur Finanzierung sehe ich eine Bürgerstiftung
Beethovenhalle, die mit Mitteln aus Land und Bund
unterstützt wird. Eine solche wird aber nur aus einem
begeisternden Projekt entstehen und nicht aus einen
Diskutierclub von Denkmalschützern.
Auch sollten, wenn das neuen Bonner Konzerthaus
hoffentlich bald und wunderschön steht, die wegfallenden
Veranstaltungen durch ein neues Nutzungskonzept der
Beethovenhalle ausgeglichen werden, etwa im Sinne eines
Bürgerhauses und Bürgertreffpunkts.
Am 22.11.2010 erreicht mich eine Email, die für ein
Bürgerhaus / einen Bürgertreffpunkt hier in der Stadt etwa
Folgendes fordert: "Ein Familienzentrum mit schönem Cafe,
Mehrzweckhalle für Konzerte, Yoga, Tanz, kleineren
Seminarräumen, Außengastronomie, Proberäume, Kleinkunst,
Ateliers."
In eine solche Richtung könnte die Entwicklung der
Beethovenhalle gehen, wo Hochkultur und weniger Hohes sich
die Klinke in die Hand geben, wie sie das schon 50 Jahre
lang recht harmonisch getan haben. Das ist der Geist der
Halle und dieser Geist soll meines Erachtens viel mehr
erhalten bleiben als zwanghaft jeden Stein anzubeten, der
dort herumliegt.
Das Anbeten der Steine ohne Weiterentwicklung führt zum
Verfall der Steine.
Frank Fremerey 2010
"Familienbaugenossenschaft Innere Nordstadt"
Stand 21. November 2010 9:36 Uhr:
Die Idee "Internationale Bauausstellung Bonn 20XX" entspringt
im Mai 2009 aus der Beobachtung, dass viele Familien
gerne ein Haus oder eine Wohnung am liebsten mit Garten in
der Inneren Nordstadt kaufen wollen, dass die Preise in
den begehrtesten Lagen aber inzwischen teils auf über
500.000€ für ein fertig renoviertes kleines Haus (zwischen
120qm und 180qm Wohnfläche) oder ein Maisonettewohnung
gestiegen sind. Das übersteigt den nachhaltigen Wert einer
solchen alterssichernden Geldanlage deutlich. Diesen
schätze ich für unser Viertel auf 2.000€ bis 2.500€ pro
fertig sanierten und renovierten Quadratmeter Wohnfläche.
500.000€ bedeutet, dass man nicht nur ein
Doppelverdienerhaushalt sein muss sondern zusätzlich noch
einiges geerbt haben oder Eltern, die einen hohen Zuschuss
leisten können und wollen. Die kaufinteressierten
Familien, mit denen ich bisher gesprochen habe, können
eher 200.000€ bis 400.000€ für Wohneigentum anlegen.
Wenn nun einige zig bis zu ein paar hundert Familien, die
gerne in der Inneren Nordstadt kaufen wollen, sich zu
einer Genossenschaft zusammentun, ist wahrscheinlich sogar
genug Kapital vorhanden, um zum Beispiel ein Areal wie das
freiwerdende Poliklinik-Gelände oder das eventuell
freiwerdende Stadthausgelände oder eine der weiteren
Brachflächen in unserem Viertel zu erwerben und mit
familiengerechtem Wohnen, Einkaufen und Arbeiten zu
bespielen.
Was ist Euch/Ihnen für ein solches Projekt besonders
wichtig?
Mir persönlich ist zum Beispiel besonders wichtig, dass es
Freiflächen geben soll, auf denen Gärten oder ein
Gemeinschaftsgarten zum Spielen, Feiern und Verweilen
einladen. Es soll auch schallgedämmte Räume geben, in den
Jugendliche mit ihren Musikinstrumenten (Waldhorn,
Schlagzeug, Tuba, E-Gitarre) üben können oder eine Disko
veranstalten, ohne dass die anderen Bewohner darunter
leiden müssen. Außerdem kleine, bezahlbare
Einzelhandelsflächen.
Zur Idee "Internationalen Bauausstellung Bonn 20XX" kam es
dann dadurch, dass ich die übliche gewinnmaximierende
"Investorenarchitektur" ablehne, die zu toten Vierteln für
Büros und reiche Leute führt, wie es am Mainufer in
Frankfurt, am Kölner Rheinhafen, oder in der Hamburger
Hafencity zu beobachten ist. Daher soll auch auf keinen
Fall eins dieser seelenlosen Einkaufszentren an Stelle des
Stadthauses entstehen. Schlimm genug, das so etwas dem
Hörensagen nach Ecke Bornheimer Str. / Ellerstr.
hochgezogen wird.
Die Idee ist, dass aus der gesunden Struktur der
Familiengenossenschaft eine architektonisch, städtebaulich
und ökologisch nachhaltige Siedlung entstehen soll, die
sich lebendig in die Umgebung integriert. Als Motivation
für Architekten und Städtebauer, die sich hier
exemplarisch profilieren wollen, soll dabei das
Stadtmarketinginstrument "Internationale Bauausstellung"
dienen.
Dieser Aufruf will ich in den nächsten Wochen über die
Kirchengemeinden, Schulen und Kindergärten in unserem
Viertel verteilen. Der Termin für ein erstes
Sondierungstreffen mit interesssierten Familien wird dann
auch hier bekanntgegeben. Bis dahin meldet bitte Euer
Interesse einfach als Antwort auf diese Email an und
leitet diese Email weiter. Auch Korrekturen und
Verbesserungen bitte auf diesem Weg. Danke.
Herzlich grüßt
Ihr / Euer
Frank Fremerey
"Internationale Bauausstellung Bonn 20XX"
Stand 10. Juni 2010:
Die "Internationale Bauausstellung Bonn 20XX" soll private
Investoren, an Städtebau interessierte Bürger und die
dafür zuständigen Vertreter der öffentlichen Verwaltungen
an einen Tisch bringen, um in Bonn exemplarisch zu
realisieren, wie architektonisch anspruchsvolles,
ökologisch und sozial ausgewogenes Wohnen und Arbeiten in
der Innenstadt und ihrer unmittelbarer Umgebung aussehen
kann.
Auf die Sondierungsphase (2010) folgt eine Diskussions-
und Planungsphase (2011-2014), die dann in der
Realisierungs- und Ausstellungsphase (2015-2018) unter dem
Namen "Internationale Bauausstellung Bonn 20XX" vermarktet
wird.
Ich sehe meine Rolle als Initiator, Vermittler und später
Vermarkter des Projekts. Als parteiloser Ideengeber habe
ich Zugang zu Vertretern aller politischen Richtungen,
denn ein solches Projekt kann dem Wesen nach nur
überparteilich und unter Einbindung aller
gesellschaftlichen Kräfte gelingen.
Frank Fremerey
Telefon: 0228 299 60 66
vorläufiges
Impressum
Hier kann man das geplante Gebiet der Ausstellung
sehen:
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